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Spielbericht 1.FC Rodewisch II - FSV Rempesgrün

Zu Gast in Rodewisch bei der zweiten Vertretung. Anstoßzeit übrigens… ungewöhnlich. Ich sag mal so: Da bist du dir nicht sicher, ob du Fußball guckst oder aus Versehen zu früh zum nächsten Tag erschienen bist. Die erste Hälfte wurde von uns dominiert. Gleich in den ersten sieben Minuten konnten Donny und Josi gleich mal ihre Schusskraft beweisen. Rodewisch kam zwar auch mal über die Mittellinie aber unsere Verteidiger- meine Damen und Herren – das waren heute keine Abwehrspieler, das waren Türsteher mit Doktortitel! Da war kein Durchkommen, kein Vorbeikommen, nicht mal ein höfliches Anklopfen wurde beantwortet! In der 18 Minute schlug es das erste Mal ein. Einen krassen Fehler beim Aufbauspiel antizipierte unser JF8 und nutzte jenen eiskalt aus. Gleich vier Minuten später das 2:0 Es entsteht aus einer Kombination… ich sag mal so: Wenn man Fußball malen könnte, genau so würde das aussehen. Ein Kontakt, nächster Kontakt, alles im Takt – und am Ende steht einer da und sagt Danke. Wunderbar gemacht von Donny, Josi und Torschützen Poppi. Wir hatten alles im Griff und dann noch dieser Paul – ich sag’s Euch: Der hat Pässe gespielt, da hätte selbst ein GPS gesagt: ‚Route wird neu berechnet, so genau kann ich das nicht!‘ Millimetergenau, chirurgisch präzise – als hätte er den Ball mit der Fernbedienung gesteuert! Und so ging es ungefährdet in die Kabine. Zur zweiten Halbzeit kam der Gegner dann raus, als hätte man denen gesagt: ‚Übrigens, es geht noch um was.‘ Plötzlich aggressiv. Zweikämpfe wie Kneipendiskussionen um halb drei. Da flogen die Argumente – und die Beine gleich mit. Sie stellten uns jetzt richtig vor Probleme- Abwehrarbeit war der Schwerpunkt. Verdient also der Anschlusstreffer in der 66. Minute. Zwingende Chancen hatte der Gastgeber trotzdem nur sehr wenige, wir hatten sie! Chancen, Chancen, Chancen! Die lagen da rum wie Kleingeld auf dem Gehweg, aber keiner wollte sich bücken! Da hätte das Spiel schon viel früher den Deckel draufhaben können! Josi, Poppi oder auch Eminem, der heute Slim Shady hieß, hätten jenen aufschrauben können. Auch Dong hätte mit einem kecken Lattenschuss zum Erfolg kommen können. Leider stand in 100 Metern ein mobiler Blitzer und es blieb bei einer Verwarnung. In der 89. Minute noch ein Pfostenschuß von Luis und dann in der 91. Minute der erlösende Treffer. Einen hervorragenden Einsatz des vorher benannten Luis konnte Poppi mit seinem zweiten Treffer veredeln. Der Jubel war groß und am Ende dann 3:1. Und das ist so ein Ergebnis… das zieht sich die Jacke an, geht nach Hause und sagt: ‚Gut ne.?!

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Veröffentlichung

So, 26. April 2026

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