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Spielbericht FSV Rempesgrün - BSV 53 Irfersgrün II

Nach dem Auswärtssieg vorige Woche heute Zuhause gegen die zweite Vertretung von Irfersgrün. Der Gegner warb auf seinem Nicki für ein Bier, das man freiwillig ungefähr so gern trinkt wie einen warmen Joghurt aus dem Handschuhfach. Aber gut, jeder Verein braucht einen Sponsor. Manche eben auch einen Warnhinweis. Die erste Halbzeit gehörte zunächst den Gästen. Wir waren zwar körperlich anwesend, wirkten spielerisch aber stellenweise wie eine Reisegruppe, die versehentlich im falschen Stadion ausgestiegen ist. Der Gegner nutzte das und kam zu guten Möglichkeiten. In der 12. Minute konnte ein Fehlpass unsererseits genutzt werden. Ein Heber über Espe – 0-1. In der 15. Minute meldeten wir uns zu Wort. Ein schöner Spielzug führte zu einem Abschluss von Jacko, den ein Abwehrspieler leider auf der Linie mit dem Kopf klären konnte. Beide Teams spielten intensiven Fußball, Irfersgrün war ein Ticken besser und hatte dementsprechend auch die bessern, klareren Chancen. Das wir zur Halbzeit nicht deutlicher zurücklagen, verdankten wir vor allem Espe, der mehrfach glänzend reagierte und uns mit seinen Paraden im Spiel hielt. In der zweiten Halbzeit kamen wir besser ins Spiel. Wir erspielten uns mehrere gute Möglichkeiten und machten ordentlich Druck. Der gegnerische Torwart dürfte inzwischen wissen, wie wir aussehen. Ob er uns mag, ist allerdings nicht überliefert. Zwar kam auch Irfersgrün zu Chancen aber jetzt hatten wir die besseren. Die beste hatte Jacko in der 68. Minute. Er traf die Latte mit einer Wucht, bei der selbst der Querbalken kurz über eine berufliche Neuorientierung nachgedacht haben dürfte. Das ging bis kurz vor Schluss so weiter, Rempes drückte und der Gegner kam kaum noch über die Mittelline. Dann der Schockmoment. Luis verletzte sich, nachdem er unglücklich in den Rasen getreten war. Der Platzverweis für den Rasen blieb aus, Luis musste dagegen runter. Fußball kann manchmal wirklich ein unfairer Sport sein. Das 2. und 3. Gegentor fiel dementsprechend in der 89. Und 90. Minute, aber das spielte keine Rolle mehr. Am Ende standen wir trotz einer starken Leistung mit leeren Händen da. Besonders die zweite Halbzeit machte deutlich, dass wir uns keineswegs verstecken mussten. Nur leider wird Einsatz im Fußball nicht automatisch in Tore umgerechnet. So bleibt die Erkenntnis, dass wir vieles richtig gemacht haben – und trotzdem mit dem Ergebnis nach Hause gehen, das man sich ungefähr so sehr wünscht wie eine Flasche des gegnerischen Sponsors im Kühlschrank. Zum Schluss wünschen wir unserem verletzten LS17 natürlich gute Besserung und eine schnelle Genesung. Werde schnell wieder fit, Junge! Wir brauchen dich – schließlich

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Veröffentlichung

So, 18. Oktober 2026

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